Ich wollte eigentlich ein ganz normales Leben führen. Kinder, heiraten, vielleicht ein eigenes Haus……
Aber alles kam anders. Als ich mit 25 Jahren das Mutterglück immer noch nicht entgegen sehen konnte und ich mit 31 Jahren erfuhr, dass eine an Endometriose erkrankte Frau ohnehin schwer Kinder bekommen kann, zerplatzen alle Vorstellungen von einer Familienidylle.
Ich musste mein Leben in andere Bahnen lenken, eine schwierige Aufgabe zumal immer wieder kehrende Beschwerden die ersten Jahre auch berufliches Weiterkommen nicht erleichterten. Hierbei muß ich allerdings sagen, dass bedingt durch die hohe Arbeitslosigkeit ohnehin schon für einen Buchhalter kaum die Möglichkeit besteht, in der Region in der ich lebe eine Arbeit zu finden.
Eine Besserung meiner Beschwerden würde ich auf 80% beurteilen und möchte allen Frauen mitteilen die auch an Endometriose erkrankt sind: Nicht aufgeben – irgendein Arzt wird sich finden der die Bereitschaft hat, zu helfen.